Ein Ölgemälde entsteht

Ausführung eines Kundenauftrages

Zu Beginn ist gutes Zeichnen angesagt

 

Zum Start ist immer eine Bleistiftzeichnung auf den ausgewählten Malgrund nötig. Im nächsten Schritt werden die Mitteltöne der zukünftigen Farben mit Acrylfarbe aufgetragen. Wichtig ist hierbei, keine unbemalten Stellen zu hinterlassen. Eine gute Durchtrocknung des so bemalten Untergrundes ist für das spätere Aufbringen der Ölfarbe sehr wichtig. Es wird damit ein Abblättern der Ölfarbe in der weiteren Folge verhindert.

Ausreichende Trocknungszeit des bereits gemalten Acryl-Untergrundes ist wichtig

 

Zunächst werden die Ölfarben in ähnlichen Farbtönen wie der Untergrund gemischt, und leicht verlaufend aufgetragen, sodass ein weicher Farbverlauf entsteht.

Mit den Wellen im linken, oberen Bereich wurde begonnen. Mit einem haarfeinen Pinsel der Stärke 0-1 werden nun die einzelnen, kleinen Wellen in ihren natürlichen Abständen gemalt. Vorsicht muss hierbei auf möglichst feines, genaues Arbeiten gelegt werden. In den helleren Regionen des Wassers werden die aus dem dunklen Bereich kommenden Wellen weiter gemalt, sodass ein einheitliches, natürliches Bild der Wasserbewegung entsteht. 

Das Gemälde wird jetzt immer fotorealistischer

 

Im weiteren Verlauf werden die Wellen in Richtung des Betrachters immer größer und verspielter gemalt. Kleinere Strudel im hinteren Bereich oder winzige Blasen im vorderen, tiefgrünen Wasserbereich lockern den Anblick auf und ziehen den Blick zukünftig in das Gemälde hinein. 

Feinheiten müssen noch gemalt werden, damit dieses Gemälde wie ECHT wirkt

 

Im Vordergrund müssen jetzt Elemente gemalt werden, die den Blick des Betrachters in die Mitte des Gemäldes lenken. Das können in diesem Falle Steine oder Felsen sein, oder so wie hier auf diesem Bild, das Schilf in all seinen Farben. Teilweise hängt dieses Schilf ins Wasser, teilweise ist dies schon verwelkt und braun. Natürliche Farbgebung ist hier sehr wichtig, damit das Gemälde ECHT wie ein Foto wirkt. 

Firnis schützt das fertige Ölgemälde vor Staub, Schmutz und Lichteinflüssen

 

Eine ausreichende Trocknungszeit ist sehr wichtig, bevor schützender Firnis aufgebracht wird. Dieser wird mit einem weichen, breiten Pinsel aufgetragen. Hier muss gewissenhaft gearbeitet werden, soll dieser Schutz wirkungsvoll sein.

Staub, Lichteinflüsse und Schmutz werden so vom Kunstwerk bestmöglich ferngehalten, sodass der Betrachter lange Freude daran haben kann. Zur gelegentlichen Reinigung der Bildoberfläche genügt ein fuselfreies, trockenes Tuch. 

Signiert, gestempelt und registriert geht es nun ans Einrahmen. 

 

Gut geschützt verpackt unterwegs

 

Das Gemälde wird nun in einer Spezialverpackung gut geschützt und mit versichertem Versand an den Kunstliebhaber versandt. Die Vorfreude steigt, denn die Nachverfolgungsnummer zeigt den momentanen Versandstatus immer in Echtzeit an. Es bleibt also genug Zeit, den Bilderhaken in die Wand zu schlagen.

 

 

Viel Freude und schöne Momente beim Betrachten Ihres Kunstwerkes wünsche ich jedem Käufer/jeder Käuferin und jedem Auftraggeber/jeder Auftraggeberin.